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Porträt der Gruppe Corbat

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    Grüner Wasserstoff
    als Schlüsselelement der Energiewende

     

    Wasserstoff (H2) wird im Rahmen der Dekarbonisierung von Industrie und Verkehr als vielversprechender Energieträger anerkannt. Die grösste Herausforderung bei seiner Umsetzung ist die Herstellung von sauberem, sogenannten «grünem» Wasserstoff, der ausschliesslich aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.

    Das im Juni 2021 gegründete Unternehmen H2 bois SA, das mehrheitlich der Groupe Corbat gehört, möchte die erste Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff aus Holz in der Schweiz errichten. Das Prinzip besteht darin, dass das Holz durch einen Thermolyseprozess in Kohlenstoff- und Wasserstoffmoleküle aufgespalten wird.

    Dieser lokal und nachhaltig produzierte Wasserstoff stösst auf grosses Interesse bei regionalen Akteuren im Bereich Mobilität, aber auch in der Industrie, die bislang grauen Wasserstoff mit hohem CO2-Ausstoss verbraucht.

     

     

    H2bois-logo

    H2 bois möchte pro Jahr 450 t grünen Wasserstoff produzieren

    das Äquivalent des Jahresverbrauchs von

    80 LKWs
    oder

    3 000 leichte Farhzeuge

     

    Technische Studien durchgeführt
    in Zusammenarbeit mit
    Planair SA

    Logo Planair SA 

    ein CO2-negativer Prozess


    Diese sehr gute Energiebilanz wird durch innovative Technologien, aber auch durch die Verwertung von Nebenprodukten aus der Forstwirtschaft und der Holzindustrie ermöglicht. In den Schweizer Wäldern gibt es heute einen Holzüberschuss, der hauptsächlich aus minderwertigem Holz besteht, das in den Sägewerken nicht brauchbar ist.

    Langfristig könnte das Verfahren auch die Verwertung von Altholz, wie z.B. alten Bahnschwellen, ermöglichen.

    Die Herstellung von Wasserstoff aus Holz hat eine ausgezeichnete Kohlenstoffbilanz: -12 kg Netto-CO2 pro kg H2


    H2 bois wählte das innovative industrielle Verfahren Hynoca® des Unternehmens Haffner Energy. Es zeichnet sich durch seine Energieeffizienz und seinen hohen technologischen Entwicklungsstand aus.

    Die Thermolyse nutzt ausschliesslich lokale und nachhaltige Ressourcen, um Wasserstoff und zwei weitere Substanzen zu produzieren: Pflanzenkohle und gasförmiger Kohlenstoff (CO2).

    Pflanzenkohle, der feste Rückstand aus dem Thermolyseprozess, speichert einen Grossteil des Kohlenstoffs, den der Baum während seines Lebenszyklus aufgenommen hat. Er bietet viele Verwendungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie. Die Aufnahme des restlichen Kohlenstoffs aus Holz kann durch die Extraktion von CO2 erfolgen. Im Gegensatz zu einer Verbrennung wird der Kohlenstoff nicht in die Atmosphäre freigesetzt. Dadurch ist es möglich, den einzigen Schweizer Wasserstoff mit negativen Kohlenstoffemissionen zu erzeugen.

     

    Process Wasserstoff au Holz

     

     

    ein vorbildliches Ökosystem im Herzen des Jura


    H2 bois möchte im Jura ein echtes Ökosystem für grünen Wasserstoff aufbauen, das erste, das in der Schweiz in der Industrie, der öffentlichen Mobilität und der privaten Mobilität Einzug findet.

    Die Produktion befindet sich in Glovelier am Standort der auf Holzverarbeitung spezialisierten Groupe Corbat. Der Verteilungsstandort ist am Rande der Autobahn A16 geplant, wodurch die Zufahrt erleichtert wird. Es befindet sich in einem bereits existierenden Industriegebiet in der Nähe von etablierten Verbrauchern von grauem Wasserstoff.
    Um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten, wird der Wasserstoff über Niederdruck-Pipelines transportiert. Diese Pipeline wird sowohl LKW-Transporte als auch die stromaufwendige Komprimierung des Gases erübrigen. Die etwa 1,5 km lange Leitung soll diese beiden Punkte über das neue Gewerbegebiet (ZAM 2) verbinden, das im Herzen des Ökosystems angesiedelt ist und neue Unternehmen, die grünen Wasserstoff verbrauchen, aufnehmen könnte.

    Die Pipeline ist das Ergebnis einer Studie über die Umweltverträglichkeit

     

    h2bois-glovelier-standort